Open Government

Darum geht’s am 13. Mai:

Demokratie ist mehr, als wählen zu gehen. Es gibt Beteiligungsmöglichkeiten durch eine engagierte Zivilgesellschaft vor Ort in Bürgerinitiativen, im Internet oder in kommunalen Vertretungen. Damit diese auch genutzt und mit Leben gefüllt werden können, muss zunächst mehr Informationszugang durch Transparenz und Offenheit geschaffen werden. Wer sich nicht informieren kann, kann auch nicht an ausgewogenen Entscheidungen mitwirken.

Deshalb müssen alle Daten öffentlicher Stellen und Verwaltungen frei zugänglich sein. Dieser Grundsatz findet seine Schranken im Schutz der Persönlichkeitsrechte oder in übergeordneten Sicherheitsinteressen. Um den Open-Data-Gedanken in der Breite zu verankern, brauchen wir einen Paradigmenwechsel: Es soll nicht mehr diskutiert werden, welche Daten warum veröffentlicht werden, sondern vielmehr, warum etwas nicht öffentlich zugänglich gemacht werden sollte. Daher treten wir für ein zentrales Open-Data-Portal des Landes NRW ein. Daten und Informationen müssen frei nutzbar und zugänglich sein. Das „Informationsfreiheitsgesetz NRW“ wollen wir zu einem „Transparenzgesetz“ weiterentwickeln und auch hier die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters stärker nutzen. Das heißt, die Veröffentlichungspflichten der Behörden müssen durch weitere frei zugängliche Informationen und Dokumente ausgeweitet werden. Damit sollen Politik, Regierung und Verwaltung den Open- Government-Gedanken stärker Wirklichkeit werden lassen. Diesen Wandel wollen wir gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehen und ihre eigenen Ideen und Verbesserungen für mehr Transparenz und demokratische Teilhabe einbeziehen.

(Auszug aus dem Update zum GRÜNEN Zukunftsplan)

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Rückenwind für ein Transparenzgesetz

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Zur heute vorgestellten Kampagne für ein Transparenzgesetz für NRW erklärt Matthi Bolte, Sprecher für Netzpolitik und Datenschutz der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW: „Wir begrüßen diese konstruktive Unterstützung für ein Transparenzgesetz, das Rot-Grün im Koalitionsvertrag vereinbart hat. Die neue Kampagne ermöglicht eine breite gesellschaftliche Debatte über mehr Transparenz bei politischen Prozessen und in der Verwaltung. ... Weiterlesen...

Auf dem Weg zu Open NRW

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 In der Sitzung des Innenausschusses am 7. März wurde unser Antrag zur Open Government Strategie für NRW abschließend beraten und im Ausschuss angenommen. Rot-Grün stimmte mit Ja, CDU und FDP enthielt sich und die Piratenfraktion stimmte mit Nein. Dieser Eckpunkteantrag war und ist – das haben wir immer betont – keine endgültig ausgearbeitete Strategie. Er ... Weiterlesen...

Beschluss der Bielefelder GRÜNEN: Zeit für Open Bielefeld!

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Die Bielefelder GRÜNEN haben am 9. März ihre Jahreshauptversammlung absolviert und dabei auch einen Beschluss für eine kommunale Open Government Strategie für Bielefeld gefasst. In Kürze soll ein weiteres Treffen der AG Open Bielefeld stattfinden, worüber an dieser Stelle natürlich informiert wird. Hier der Beschluss im Wortlaut: Beschluss der JHV von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Kreisverband ... Weiterlesen...

Merkels SMS gehören zu den Akten

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Wieder einmal wird über Angela Merkels SMS-Leidenschaft diskutiert – nur geht es diesmal nicht um einen Personalvorschlag, der per Kurzmitteilung ablehnt wird (wie vor der Bundespräsidentenwahl 2010) oder dass sie eine SMS mit der Rücktrittsankündigung eines ihrer Minister mit einem Lächeln quittiert (wie 2011 im Fall zu Guttenberg). Stein des Anstoßes ist diesmal ein „Spiegel“- ... Weiterlesen...